Egalitärer Minjan

in der jüdischen Gemeinde

Frankfurt am Main


Geschichte des Egaltären Minjan in Frankfurt am Main

Herbst 1993

Frauen in der Synagoge in Hannover tragen anlässlich Simchat Thora mit Einverständnis des damals dort amtierenden Rabbiners Dr. Henry Brandt die Thorarollen.


Im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Deutschlands: Bevorstehender Abzug der Truppen den US-Armee aus Frankfurt am Main. Die betraf auch die Chapel der Armee, in die viele der Gründungsmitglieder des Egalitären Minjan zu jüdischen Gottesdiensten am Freitag Abend und an den Hohen Feiertagen hingegangen sind.

Januar 1994:

Aufruf von Micha Brumlik und Andy Steiman zu einem ersten Treffen von Interessenten an einem Reformgottesdienst in Frankfurt am Main. Zu dem ersten Treffen im Philantropin kamen etwa 30 Personen. Sie stellten sich zunächst ihre religiösen Herkünfte vor und diskutierten, was sie wollten.


Seitdem fanden 14-tägige Schiurim und Gottesdienste, zunächst in privaten Wohnungen, später in gemieteten Räumen in der Frankfurter Frauenschule und im Fritz Bauer Institut statt. Fast zur gleichen Zeit: Entstehung ähnlicher Gruppen in Köln und München, Berlin und Hannover.

März 1994:

Gründung der Kehillah Chadascha e.V. als einer ersten Organisationsform.

Ab 1995:

regelmäßige jährliche überregionale Treffen der liberalen Gruppen in der Evangelischen A-kademie in Arnoldshain. Nach langen Diskussionen hat sich die Frankfurter Gruppe – im Gegensatz zu den anderen Gruppen – entschieden, sich nicht der Union Progressiver Juden anzuschließen. Sie wollte ihren eigenen Gebetsstil entwickeln, dabei auf die liberale Tradition Frankfurts anknüpfen und ein Teil der Jüdischen Gemeinde Frankfurt bleiben.

1996:

Einladung von Ignatz Bubis sel. A., die Gruppe möge sich in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt treffen.

Seit Oktober 1998:

trifft sich die Gruppe in den Gemeinderäumen.

Seit 2000:

leitet Daniel Kempin-Edelmann die Freitagabendgottesdienste.

Oktober 2000 / August 2001:

Umstrukturierung der Gruppe in den Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Gründung des Fördervereins Freunde und Förderer des Egalitären Minjan e.V.

April 2004:

Der Egalitäre Minjan Frankfurt feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst und einer Podiumsdiskussion. Gäste und Mitwirkende: Avitall Gerstetter und Elisa Klapheck, Berlin, Jan Mühlstein, München, Prof. Micha Brumlik, Dr. Rachel HeubergerDr. Susanna Keval, Frankfurt am Main und

Seit 2005:

Zusammenarbeit mit Rabbinerin Elisa Klapheck.

Juni 2006:

Der Egalitäre Minjan Frankfurt feiert sein zwölfjähriges Bestehen mit einer “kulturellen Bat Mizwa”. Neun Frauen des Minjan bereiten und leiten zusammen mit Rabbinerin Elisa Klapheck den Gottesdienst. Etwa 200 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil:



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Bisherige Vorbeter und Vorbeterinnen,

Gastrabbiner und Rabbinerinnen,

Kantoren und Kantorinnen:


Jalda Rebling, Berlin (2005)

Rabbinerin Elisa Klapheck , Berlin- Amsterdam (2004)

Prof. Allmuth Bruckstein , Berlin – Jerusalem (2004)

Avitall Gerstetter , Berlin (2004)

Prof. Jossi Schwarz , Tel, Aviv (2004)

François Lilienfeld , Narbonne (2003)

Izchak Marmorstein , Vancouver (2002)

Rabbiner (Army COL) Kenneth Leinwand , (2001)

Prof. Channa Safrai (2001)

Rabbinerin Prof. Eveline Goodman-Thau , (2001)

Rabbiner Andy Steinman , Frankfurt am Main (1999 / 2000)

Dr. Daniel Katz , Essen (1997 / 1998)

Rabbiner Mosche Zemer , Tel Aviv (1995 / 1996)

Herr Dr. Barta , Stuttgart (1994)