Bericht Mein ganz persönlicher Torabschnitt Im Egalitären Minjan werden alle zwei Wochen vor dem Kabbalat Schabbat Schiurim auf Deutsch zur Paraschat Haschawua gehalten - und dies sehr häufig von unseren Mitgliedern

von Daniel Krasa

Geht es Ihnen auch so? Jedes Jahr aufs Neue lese ich die Paraschijot Haschawua, also die einzelnen Abschnitte der Fünf Bücher Mose und doch kommt es mir oft so vor, als würde ich Texte lesen, die mir bis dato gänzlich unbekannt waren. Mag es daran liegen, dass jeder Abschnitt so viel Gehalt hat, dass es ganz normal ist, dass mein Geist sich – je nach meiner aktuellen Lage – gerade auf einen Bereich einlenkt und deshalb vor allem diesen Inhalt besonders wahrnimmt? Oder werde ich einfach älter?

Selbst wer grundlegend die Tora und ihre Inhalte kennt, der wird doch immer wieder eines Neuen belehrt, wenn er oder sie sich tiefer mit einer Parascha befasst und diese einmal für sich alleine und dann im Zusammenhang mit der gesamten Tora betrachtet. Die textgetreue Analyse – ob auf Hebräisch, auf Deutsch oder parallel in beiden Sprachen – erlaubt es wirklich in die Tiefe einzudringen und das Torastudium auch einmal als Meditation, als persönliche Suche nach dem Sinn des Wortes, seiner Aussage und den Bezug auf sich selbst zu verstehen. Theoretisch kann man in jeder Parascha unzählige Punkte ganz individuell herausarbeiten, sei es weil sie einen gerade in diesem Moment...

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Aus dem Filmarchiv des Egalitären MinjanVon Massel und Schlamassel. Der Sänger Daniel Kempin - ARD 21.04.2011