Willkommen beim
Egalitären Minjan
Der Egalitäre Minjan ist eine Synagogengemeinschaft der liberalen Juden in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
„Minjan“ bedeutet zehn gezählte Personen – in der jüdischen Tradition ist das die Mindestzahl für eine Gemeinde. „Egalitär“ bedeutet, dass Männer und Frauen gleichberechtigt gezählt werden.

2007 erhielt der Egalitäre Minjan von der Jüdischen Gemeinde eine eigene Synagoge im Gebäude der Westendsynagoge. Hier hält er jeden Schabbat im Wechsel von Freitagabend und Samstagmorgen mit Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck und Chasan Daniel Kempin Gottesdienste und Schiurim. Darüber hinaus bietet er ein weit gefächertes Programm von Feiern an den Festtagen bis hin zu religiös-kulturellen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Lern- und Diskussionsveranstaltungen zu jüdischen Themen.

Der Minjan ist der Einheitsgemeinde verpflichtet. Er ist Teil des vom Gemeindevorstand unterstützten „Frankfurter Modells“. Dieses baut auf einem pluralistischen Verständnis der Einheitsgemeinde, bei dem sowohl orthodoxe als auch liberale Juden unter einem Dach zu Hause sind. Eine Folge hiervon ist, dass der Egalitäre Minjan auf keine der großen Strömungen (progressives Judentum, Masorti, Rekonstruktionismus) festgelegt ist, sondern seinen Platz in der Einheitsgemeinde zusammen mit anders eingestellten Juden sieht. Darin nimmt er eine Vorreiterstellung im liberaljüdischen Leben Deutschlands ein.

Diese Website bietet Informationen über die Struktur und Aktivitäten des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Kontakt: info@minjan-ffm.de
Ankündigungen & Pressemitteilungen Schawuot Gottesdienst am Dienstag 30.05.2017 / 6. Siwan 5777 19:00 Uhr Schawuot Gottesdienst
anschließend Kiddusch (viel Milch und Honig - bitte Beiträge mitbringen) und Lernnacht
Lesen Sie mehr >>
Kabbalat Schabbat am Freitag, den 2. Juni / 9. Siwan 19:00 Uhr: Schiur mit Thomas Eliyahu Schwarz über die Paraschat Haschawua: „Heutige Betrachtung des Nazir-Gelübdes unter Einbeziehung von Sichtweisen aus Mischna und Talmud“
20:00 Uhr: Gottesdienst in unserer Synagoge
Anschließend: gemeinsamer Kiddusch (Wir bedanken uns für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausrichtung unserer Kidduschim (milchig).

Wochenabschnitt (Parascha...
Lesen Sie mehr >>
Archiv >>
Bericht Jüdisch, pluralistisch und europäisch 5922dd5574840_Schuster_1.JPG Zur Eröffnung des Europäischen Schabbat im Egalitären Minjan sprach Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster

Nachgedanken zum Europäischen Schabbat

von Daniel Krasa

Der Europäische Schabbat ist längst eine Institution des Egalitären Minjan. Alle zwei bis drei Jahre laden wir befreundete Mitglieder aus anderen liberal eingestellten jüdischen Gemeinden zu einem Schabbat nach Frankfurt ein – oder besuchen eine Gemeinde im Ausland, wie etwa die Beit Ha’Chidush in Amsterdam (2006) und Kehillat Kedem in Montpellier (2014). Während es sich in den vergangenen Jahren um ein eher informelles Ereignis für den gegenseitigen Austausch handelte, stand der jüngste Europäische Schabbat am 28. April bis zum 1. Mai 2017 unter dem konkreten Thema: „Pluralistische Gemeinden“.
Neben dem „Frankfurter Modell“ gibt es in Deutschland sowie in anderen Ländern Europas eine wachsende Zahl von Gemeinden, die mehrere Richtungen unter ihrem Dach haben. In der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg hat sich ein vergleichbares „Stuttgarter Modell“ etabliert. In England bieten die Londoner Gemeinde "Mosaic" oder das "Oxford Jewish Centre" ein pluralistisches Modell. In Warschau gibt es in der überwiegend orthodoxen Gemeinde ("G’mina") den liberalen Minjan...

Lesen Sie mehr >>

Archiv >>

Aus dem Filmarchiv des Egalitären MinjanPortrait Rabbinerin Elisa Klapheck (BR)