Willkommen beim
Egalitären Minjan
Der Egalitäre Minjan ist eine Synagogengemeinschaft der liberalen Juden in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
„Minjan“ bedeutet zehn gezählte Personen – in der jüdischen Tradition ist das die Mindestzahl für eine Gemeinde. „Egalitär“ bedeutet, dass Männer und Frauen gleichberechtigt gezählt werden.

2007 erhielt der Egalitäre Minjan von der Jüdischen Gemeinde eine eigene Synagoge im Gebäude der Westendsynagoge. Hier hält er jeden Schabbat im Wechsel von Freitagabend und Samstagmorgen mit Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck und Chasan Daniel Kempin Gottesdienste und Schiurim. Darüber hinaus bietet er ein weit gefächertes Programm von Feiern an den Festtagen bis hin zu religiös-kulturellen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Lern- und Diskussionsveranstaltungen zu jüdischen Themen.

Der Minjan ist der Einheitsgemeinde verpflichtet. Er ist Teil des vom Gemeindevorstand unterstützten „Frankfurter Modells“. Dieses baut auf einem pluralistischen Verständnis der Einheitsgemeinde, bei dem sowohl orthodoxe als auch liberale Juden unter einem Dach zu Hause sind. Eine Folge hiervon ist, dass der Egalitäre Minjan auf keine der großen Strömungen (progressives Judentum, Masorti, Rekonstruktionismus) festgelegt ist, sondern seinen Platz in der Einheitsgemeinde zusammen mit anders eingestellten Juden sieht. Darin nimmt er eine Vorreiterstellung im liberaljüdischen Leben Deutschlands ein.

Diese Website bietet Informationen über die Struktur und Aktivitäten des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Kontakt: info@minjan-ffm.de
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Jüdischer Feminismus – damals und heute

Ab den späten 1990-er Jahren wurde mit den Tagungen von Bet Debora ein jüdischer Feminismus in Deutschland/ Europa thematisiert. Auch in Frankfurt gab es hierzu wichtige Impulse, nicht zuletzt aus dem Kreis des Egalitären Minjan.

Die Filmemacherin Angelika Levi (Berlin) und die Rabbinerin Elisa Klapheck (Frankfurt) haben von...
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Schacharit Gottesdienst - hybrid am 30.07.2022 11:00 Uhr Schacharit Gottesdienst anschließend kurzer Kiddusch

Parascha „Matot-Massei“
Tora: 4. BM 30:2-36:13
Haftara: Jeremia 2:4-28, 3:4

Anmeldungen für Online-Teilnahme unter info@minjan-ffm.de
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Bericht Erste Egalitäre Pessach Haggada Erste Egalitäre Pessach Haggada
Dies ist die erste Egalitäre Haggada im deutschsprachigen Raum. „Egalitär“ bedeutet, dass jüdische Frauen und Männer, Jungen und Mädchen gleichberechtigt an den jüdischen Ritualen teilnehmen.
Seit den 1990-er Jahren feiert der Egalitäre Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a. M. alljährlich den Seder mit viel Kreativität und Beteiligung seiner Mitglieder. Neben dem Lesen der Haggada und dem Singen der Pessach-Lieder spielen gerade auch Diskussionen über einzelne politische, religiöse, historische oder spirituelle Aspekte der Haggada sowie die heutige Bedeutung des Auszugs aus der Sklaverei eine zentrale Rolle.
Diese langjährige Praxis ist in der Egalitären Haggada zusammengetragen. Zusätzlich zu einer geschlechtersensiblen Übersetzung des hebräischen Textes bietet sie eine umfassende Transliteration, Noten zu den Liedern sowie eine Fülle von Kommentaren und Alternativmöglichkeiten. In den Illustrationen spiegelt sich die Diversität heutigen jüdischen Lebens – auch am Sedertisch.

Herausgegeben
von Rabbinerin Elisa Klapheck
mit Chasan Daniel Kempin
und dem Egalitären Minjan in Frankfurt a.M.

Illustrationen von Simon Schwartz

weitere Informationen unte...

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Aus dem Filmarchiv des Egalitären MinjanSchabbat Schacharit mit Rabbi Elisa Klapheck & Chasan Daniel Kempin