Willkommen beim
Egalitären Minjan
Der Egalitäre Minjan ist eine Synagogengemeinschaft der liberalen Juden in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
„Minjan“ bedeutet zehn gezählte Personen – in der jüdischen Tradition ist das die Mindestzahl für eine Gemeinde. „Egalitär“ bedeutet, dass Männer und Frauen gleichberechtigt gezählt werden.

2007 erhielt der Egalitäre Minjan von der Jüdischen Gemeinde eine eigene Synagoge im Gebäude der Westendsynagoge. Hier hält er jeden Schabbat im Wechsel von Freitagabend und Samstagmorgen mit Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck und Chasan Daniel Kempin Gottesdienste und Schiurim. Darüber hinaus bietet er ein weit gefächertes Programm von Feiern an den Festtagen bis hin zu religiös-kulturellen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Lern- und Diskussionsveranstaltungen zu jüdischen Themen.

Der Minjan ist der Einheitsgemeinde verpflichtet. Er ist Teil des vom Gemeindevorstand unterstützten „Frankfurter Modells“. Dieses baut auf einem pluralistischen Verständnis der Einheitsgemeinde, bei dem sowohl orthodoxe als auch liberale Juden unter einem Dach zu Hause sind. Eine Folge hiervon ist, dass der Egalitäre Minjan auf keine der großen Strömungen (progressives Judentum, Masorti, Rekonstruktionismus) festgelegt ist, sondern seinen Platz in der Einheitsgemeinde zusammen mit anders eingestellten Juden sieht. Darin nimmt er eine Vorreiterstellung im liberaljüdischen Leben Deutschlands ein.

Diese Website bietet Informationen über die Struktur und Aktivitäten des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Kontakt: info@minjan-ffm.de
Ankündigungen & Pressemitteilungen Gebet für Gesundheit und Solidarität
Mi scheberach
awotejnu Awraham, Jizchak we-Ja’akow
we-imotejnu Sara, Rifka, Rachel we-Lea,

Möge derjenige, der unsere Vorfahren gesegnet hat,
diejenigen segnen, die in der jetzigen Krise trotz der Ansteckungsgefahr
alles tun, um Leben zu retten –
Pflegekräfte, Ärzte und alle, die auf sonstige Art eingebunden sind
in den Kampf gegen den Virus –
sowie diejenigen, die sich in Lebensmittelläden und andernorts...
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Corona-Virus Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden derzeit keine Gottesdienste und Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Egalitären Minjan statt.

Bleiben Sie gesund!
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Bericht Das Purim-Spiel des Egalitären Minjan 5e7e0eaa3045c_purim.jpg Die Purimspieler v.l.n.r.:
Achim (Achaschwerosch), Esther, Waltraud (Waschti), Erzähler, Hermann (Haman), Barkeeper, Mordi (Mordechai)

Bevor wegen des Corona-Virus endgültig die Gottesdienste eingestellt werden mussten, feierte der Egalitäre Minjan ein sagenhaftes Purim-Fest. Die beiden Mitglieder Daniel Krasa und Dr. Esther Graf hatten eigens hierfür ein besonderes Purim-Spiel geschrieben. Darin gehören die Hauptprotagonisten Achim (Achaschwerosch), Hermann (Haman) und Mordi (Mordechai) zu verschiedenen Gangs im Vorstadtmileu. Im Shoe Shun lässt Achim seine Puppen tanzen. Doch die in die Jahre gekommene Waltraud (Waschti) muss durch eine neue Animiertänzerin, Esther, abgelöst werden. Mit der attraktiven neuen Schönen kann sich das Shoe Shun vor Publikum kaum noch retten. Aber es gibt da noch eine andere Geschichte: Eigentlich wollte Achim schon immer zu Mordis Gang der „Auserwählten“ gehören, aber das Aufnahmeritual machte ihm Angst. Außerdem intrigiert Hermann die ganze Zeit gegen Mordi. Doch plötzlich kehrt die neue Animiertänzerin Esther alle Verhältnisse um.

Zum Gaudi der anwesenden Mitglieder des Egalitären Minjan bot das Spiel zugleich eine Show von Drag Queens und Drag Kings. Alle Frauenrollen wurden von Männern gespielt, alle Männerrollen von Frauen - die Rabbinerin war Macho Achim, der Chasan die schöne Esther. Gesprochen wurde...

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Aus dem Filmarchiv des Egalitären MinjanSchabbat Schacharit mit Rabbi Elisa Klapheck & Chasan Daniel Kempin